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Geschäftsführer: Harald M. Koch
Sitz der Gesellschaft: Krefeld
Handelsregister: Krefeld HRB 5401
USt-IdNr. DE811215968

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Seit vielen Jahren werden kontinuierliche Zentrifugen zum Zentrifugieren von B-Zucker eingesetzt. Stellt man bescheidenere Ansprüche an die Zuckerqualität, so reicht eine einmaliges Zentrifugieren. Will man einen Zucker von gleichem Aschegehalt und ähnlicher Farbe, wie man ihn aus diskontinuierlichen Zentrifugen erhält, so ist man gezwungen, zweimal zu zentrifugieren. Bereits im Jahre 1971 wurden in der Zuckerfabrik Brühl HEIN, LEHMANN-Zentrifugen des Typs Konti 10/30 für zweifaches Zentrifugieren von Rohzucker II eingesetzt. Bei einer Aufgabeleistung von 18 t/h Rohzucker II Magma lag der Aschegehalt des Zuckers zwischen 0,04 und 0,06 %.

Der Vorteil der Konti 18-H gegenüber einfachen Zentrifugen ist ihre Zusammenfassung zur kompletten Funktionseinheit, gegenüber dem erheblichen Mehraufwand bei einfachen Zentrfugen an Maschinen, Apparaten und Energie. Man benötigte einen Verteilmixer für die Vorschleudern, einen für die Nachschleudern, eine Knüppelmaische zum Einmaischen des vorgeschleuderten Zuckers, ferner Schneckenförderer, Pumpen, ein Lösegefäß und umfangreiche Steuerungen und Regelungen, wurde die Konti 18-H mit all diesen Einrichtungen zu einer einzigen Funktionseinheit zusammengefaßt.

Die Hauptvorteile der Zweistufen-Zentrifuge Konti 18-H

  • Vor- und Nachzentrifugieren in einer Maschine
  • Ausgezeichnete Zuckerqualität, ausgezeichnete Siruptrennung
  • Auflösen des fertigen Zuckers in der Zentrifuge
  • Geringer Bedarf an Einmaischsirup
  • Niedriger Deckwasserverbrauch
  • Aufwärmeinrichtung
  • Arbeitssieb der ersten Stufe aus rostbeständigem Stahl
  • Kein Abbremsen und Wiederbeschleunigen des Zuckers nach der ersten Stufe
  • Niedriger Energieverbrauch

Die Technik

Der Korb hat eine Siebfläche von 3,3 m², die gleichmäßig auf beide Stufen verteilt ist. Das Sieb der unteren Stufe besteht aus rostbeständigem Stahl, das Sieb der oberen Stufe ist ein verchromtes Nickelsieb, wie es als Standard in den meisten kontinuierlichen Zentrifugen verwendet wird. Der Korb ist an der Triebwerkswelle befestigt.

Die Triebwerkswelle ist im Triebwerk dreifach gelagert. Das Triebwerk ist mit dem Zentrifugengehäuse starr verbunden.

Dadurch wird eine kompakte, wenig Raum beanspruchende Maschine mit sicherem, ruhigen Lauf realisiert.

Für beide Stufen des Korbes wurde eine Doppelschalenbauweise gewählt. Als Werkstoff kommt rostbeständiger Stahl hoher Zugfestigkeit zur Anwendung mit guter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion.

Die Zentrifuge wird durch einen 90 kW Drehstrommotor über einen Keilriementrieb angetrieben. Eine an der Korbwelle befestigte Scheibenbremse bremst den Korb schnell ab, sobald der Not-Aus Taster betätigt wird. Alle Teile, die mit Zucker, Sirup und Wasser in Berührung kommen, sind aus rostbeständigem Stahl. Neben dem Korb das Innengehäuse, das Außengehäuse, die Magmazuleitung, Wasserventile usw.

Maschinen Daten Konti 18-H

Durchmesser des Gehäuses 2800 mm
Gesamtlänge 3850 mm
Gesamthöhe 1770 mm
Gesamtgewicht 6000 kg
Zentrifugenkorb:
Durchmesser oberer Korbflansch
1760 mm
Effektive Siebfläche 3,30 m²
Gewicht des Korbes 560 kg
Arbeitssiebe Schlitzmaß 0,06 - 0,09
Drehzahl 1160 U/min
Schmierung Ölumlaufschmierung
Motor 90 kW

Kann automatisch geregelt werden:

  • Magma (Magma)
  • Lösewasser
  • Einmaischmedium
  • Deckwasser (Option)

Teile in rostbeständigem Stahl:

  • Außengehäuse
  • Melasse/Sirup Gehäuse
  • Zentrifugendeckel
  • Magma-Aufgaberohr
  • Wasserrohre
  • Rohre für Einmaischmedium
  • Auslaufrohr für Grünablauf
  • Auslaufrohr für Weißablauf
  • Schleuderkorb
  • Lösevorrichtung
  • Einmaischvorrichtung
  • Düsen

Teile in Normalstahl:

  • Zentrifugen-Grundplatte
  • Motorkonsole
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