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Einbausituationen der Zuckerzentrifugen


 konti12dc

 Zuckeraustrag als Kläre


Soll der Zucker gelöst werden, so bieten sich bei der Konti 12 zwei Varianten an:

  1. Zunächst die konventionelle Methode am Beispiel einer herkömmlichen Trockenzentrifuge mit zusätzlicher Lösevorrichtung, bestehend aus einer Ringleitung (11) und einem Prallring (12). Das Lösewasser wird durch die Ringleitung (11) zugeführt. Der Zucker zerbricht auf dem Prallring (12), wird durch das Wasser aufgelöst und fließt nach unten ab. Hierbei ist unterhalb der Zentrifuge Trichter und Fördermittel zur Aufnahme des gelösten Zuckers notwendig.
  2. Die Zweite und elegantere Art ist der Einsatz einer Lösezentrifuge des Typs Konti 12DCH . Die Funktionsweise dieser Zentrifuge ist in etwa identisch wie bei einer Trockenzentrifuge. Der einzige Unterschied ist, dass im Inneren dieser Zentrifuge eine Ablaufrinne installiert ist, die den gelösten Zucker bis zu einem Auslaufrohr (31) transportiert und hier als Kläre abfließen läßt. Der Feststoffgehalt (Bx) dieser Zuckerlösung kann kontinuierlich an einer Spindel abgelesen werden. Sie ist in einem Rohr installiert, das mit dem Auslaufrohr (31) verbunden ist. Unter der Zentrifuge wird kein Zuckertrichter und kein Fördermittel benötigt. Der gelöste Zucker kann von hier aus direkt ohne weitere Behandlung dem weiteren Prozeß zugeführt werden.

Wenn Sie den Zucker Auflösen möchten, ist die Variante der K12DCH der konventionellen Ausführung, wie unter a) beschrieben, auf jeden Fall vorzuziehen.

Deckwasser wird zentral zugeführt durch das Rohr (6) und (5) oder durch das mit Düsen besetzte Rohr (26). Für Rohzucker II Magma und Affinationsmagma, ermöglichen einstellbare Fächerdüsen am Rohr (26) eine optimale Deckwasseraufgabe auf das Arbeitssieb. (siehe auch Fig. 1)

Einmaischen

Die Zentrifuge bietet die Möglichkeit, den Zucker innerhalb der Feststoffkammer (14) einzumaischen. Dazu wird die Zentrifuge mit dem Einmaischring (15) und der Ringleitung (11) versehen. Der Einmaischsirup fließt durch die Ringleitung (11) auf den Korbrand und vermischt sich oberhalb des Ringes (15) mit dem Zucker.

Ein voreingemaischter Zucker, der auf diese Weise in den Affinations - Mixer gelangt, bildet beim Affinieren keine Klumpen. ( siehe auch Fig. 1)

Siruptrennung

Die Zentrifugen bieten die Möglichkeit ein zusätzliches Innengehäuse (16) zu installieren, um Muttersirup und Deckablauf voneinander zu trennen. Der über ein separates Rohr (30) abfließende Deckablauf hat eine höhere Reinheit als der durch ein zweites Rohr (25) abfließende Muttersirup. Oberhalb der Waschzone des DW-Schleuderkorbes befindet sich ein Zwischenring, der den Muttersirup vom Deckablauf trennt.
Eine gute Siruptrennung soll bewirken, dass praktich der gesamte Muttersirup abgeführt wird. Nur das Deckwasser mit gelöstem Zucker und abgewaschenen Sirupresten sollte als Deckablauf anfallen. Für Rohzucker II verwenden wir 4 % Deckwasser auf Magma. Deshalb müßte das Mengenverhältnis zwischen Muttersirup und Deckablauf etwa 10:1 sein. Ist er kleiner, so wird Muttersirup mit in den Deckablauf gezogen und der Unterschied zwischen den Reinheiten beider Abläufe wird klein. In der untersten Siebzone wird der Muttersirup abgeschleudert. Dann folgt die Deckwasserzone in der mehrere Düsen den Zucker waschen, darüber ist die Zone des Trockenschleuderns. Hier bietet sich die Möglichkeit über zwei verstellbare Flachstrahldüsen im oberen Korbbereich Deckwasser oder Dünnsaft zum Waschen aufzugeben und über eine untere Flachstrahldüse Dicksaft. (siehe auch Waschen mit Dicksaftdecke)

Der Trennschnitt zwischen Muttersirup und Deckablauf muß erfahrungsgemäß oberhalb der Waschzone liegen. Die Breite der Siebzone in welcher der Muttersirup abfließt, ist abhängig von der Menge des zufließenden Magmas. Wird viel Magma aufgegeben, so verbreitet sich diese Siebzone nach oben und es gerät mehr Muttersirup in den Deckablauf. Je mehr die Kapazität der Rohzucker II Zentrifuge ausgenutzt wird, um so mehr vermindert sich der Reinheitsunterschied zwischen beiden Abläufen. Eine gering belastete Rohzucker II Zentrifuge hat einen großen Reinheitsunterschied.

Waschen mit zusätzlicher Dicksaftdecke

Dicksaftdecke in Rohzucker II in einer Konti 12 - Zentrifuge

Durch Aufgabe einer Dicksaftdecke und einmaliges Zentrifugieren erzielte man in einer HL KONTI 12 Zentrifuge eine Farbreduktion von 94 %

Ein Beispiel: 

Magma-Farbwert: 9330 IU 420
Kläre-Farbwert: 550 IU 420
Dünnsaftmenge: 650 l/h
Dicksaftmenge: 85 l/h
Aufgabeleistung: 18 t/h
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